Autor: Impuls HRK


  • Wenn Digitalisierung auf Recht trifft: Emojis im Wirtschaftsrecht

    Autor: Jan Schwieger Der objektive Empfängerhorizont im Zeitalter von Messenger-Diensten Die juristische Auslegung von Willenserklärungen nach den §§ 133, 157 BGB ist das Herzstück des deutschen Vertragsrechts. Doch die Welt, in der diese Paragrafen entstanden, kannte keine Instant-Messenger. Im Jahr 2026 hat die technologische Realität die Rechtsprechung eingeholt: Messenger-Dienste wie WhatsApp, Slack oder MS Teams…

  • Die Architektur des Erfolgs: RPO als strategischer Hebel

    Autoren: Jens Schwarz & Larissa M. Die ökonomische Perspektive: Skalierbarkeit und Risikotransfer (Jens Schwarz) In einer volatilen Weltwirtschaft ist die Skalierbarkeit von Fixkosten der entscheidende Wettbewerbsvorteil. Traditionelles Inhouse-Recruiting leidet oft unter dem sogenannten „Bullwhip-Effekt“: In massiven Wachstumsphasen sind die internen Kapazitäten zu gering, was zu überhöhten Headhunter-Gebühren führt. In wirtschaftlichen Konsolidierungsphasen hingegen verursachen festangestellte Recruiter…

  • Die neue Loyalität: Retention Management 2026

    Autorin: Larissa M. Der psychologische Vertrag: Die unsichtbare Architektur der Bindung Während der formale Arbeitsvertrag die monetären und zeitlichen Eckdaten regelt, entscheidet ein weitaus mächtigeres Konstrukt über den Unternehmenserfolg: der psychologische Vertrag. Er umfasst die Summe aller impliziten Erwartungen und Versprechen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. In einer hybriden Arbeitswelt des Jahres 2026, in der physische…

  • Die juristische Zeitenwende: Arbeitszeiterfassung 2026

    Autor: Jan Schwieger Die Genese der Erfassungspflicht: Vom EuGH zum BAG Was 2019 mit dem sogenannten „Stechuhr-Urteil“ des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) begann, hat im Jahr 2026 seine volle administrative und rechtliche Reife erlangt. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat in seiner wegweisenden Entscheidung unmissverständlich klargestellt, dass die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung unmittelbar aus dem Arbeitsschutzgesetz ableitbar ist. Wir…

  • Radikale Transparenz: Warum Schweigen 2026 die gefährlichste Kommunikationsstrategie ist

    In der klassischen Krisenkommunikation galt lange das Prinzip der „kontrollierten Informationsabgabe“. Man wartete, bis alle Fakten auf dem Tisch lagen, ließ die Rechtsabteilung jedes Wort prüfen und gab dann ein wohlformuliertes Statement ab. Im Jahr 2026 ist diese Strategie nicht nur veraltet, sie ist brandgefährlich. In einer Ära, in der interne Informationen innerhalb von Sekunden…

  • Corporate Influencer vs. Krisen-PR: Das Ende der „One Voice“-Policy?

    Die Corporate Communication steht 2026 vor ihrer größten Zerreißprobe. Jahrzehntelang galt das Dogma der „One Voice Policy“: Ein Unternehmen, eine Botschaft, ein abgestimmter Sprachkanal (meist die Pressestelle). Diese Bastion ist gefallen. In einer Welt, in der Vertrauen die härteste Währung ist und durch KI generierte Fake-News das digitale Rauschen verstärken, suchen Stakeholder nach Authentizität. Sie…

  • Der unkündbare Bürohund? Wenn die „betriebliche Übung“ auf vier Pfoten daherkommt

    In deutschen Büros wedelt es gewaltig: Der „Office Dog“ ist zum festen Bestandteil moderner Unternehmenskultur geworden. Doch was passiert, wenn der flauschige Kollege plötzlich zur juristischen Altlast wird? Ein aktuelles Urteil (vgl. ArbG / LAG Tendenzen 2025/2026) hat klargestellt: Nur weil der Chef den Hund drei Jahre lang geduldet hat, ist das noch lange kein…

  • Die DSGVO als Kündigungs-Turbo: Warum interne E-Mails 2026 zur existenziellen Gefahr werden

    In der modernen Arbeitswelt hat sich ein Paradigmenwechsel vollzogen. Während früher der Kündigungsschutzprozess primär vor dem Arbeitsgericht durch die Prüfung von Kündigungsgründen entschieden wurde, findet die Vorentscheidung heute oft auf dem Server des Unternehmens statt. Der Auskunftsanspruch nach Art. 15 DSGVO hat sich von einer datenschutzrechtlichen Formalie zu einem hocheffizienten Hebel für Arbeitnehmervertreter entwickelt. Wer…

  • Strategische Empathie: Die Litigation-PR im Fall Ulmen als Benchmark für 2026

    In der Arena der öffentlichen Wahrnehmung ist das Recht oft nur die halbe Wahrheit. Während Gerichtssäle über Paragrafen entscheiden, fällt das Urteil über die soziale und wirtschaftliche Existenz längst in den Feeds von Bluesky, LinkedIn und den algorithmischen Zusammenfassungen der großen KIs. Der aktuelle Umgang mit der medialen Präsenz von Christian Ulmen und Collien Fernandes…

  • Ghosting 2.0: Wenn KI-Bots das Recruiting übernehmen und den Ruf ruinieren

    Der Kontext: Immer mehr Unternehmen nutzen KI (RPO), um die erste Kommunikation mit Bewerbern zu automatisieren. Doch wenn der Bot halluziniert oder Bewerber „ghostet“, wird es ein Fall für die PR. Der Inhalt: Der Impuls: Automatisierung spart Zeit, aber Empathie rettet den Ruf. Kommunikation muss auch im Zeitalter der KI menschlich bleiben. Wer Technik blind…